3. Platz im Regenchaos von Campobasso!

Eines haben die meisten italienischen Slalomstrecken gemeinsam: Sie führen auf einen Berg, bestehen ausschließlich aus 4er- und 5er-Schikanen und sind sehr lang. Gerade deswegen haben auch die Einheimischen einen entsprechenden Vorteil, da die Strecken gemäß Ausschreibung von Jahr zu Jahr nicht verändert werden dürfen und nur ein Trainingslauf gestattet ist, was bei einer Streckenlänge von über 3km zu wenig ist, um sich alle Details einzuprägen. Eine weitere italienische Spezialität ist, dass jeder Kontakt mit einem Tor anstatt wie üblich mit 2 oder 3 Sekunden, hier mit satten 10 Sekunden bestraft wird, weiters wird von den 3 Rennläufen anstatt der 2 schnellsten, nur der schnellste Lauf gewertet.

Aus diesem Grund wurde die Strategie im Lidauer Motorsport Team so gewählt, dass man im 1. Lauf einen Sicherheitslauf ohne Torfehler durchführen wollte, was auch gelang. Der Plan, danach im 2. und 3. Lauf zu attackieren und um den Sieg mitzufahren, ging leider nicht auf, beide Male gab es ab der Hälfte der Strecke eine nasse Fahrbahn, die früher gestartete Konkurrenz hatte hier einen klaren Vorteil, da diese noch auf durchwegs trockener Fahrbahn unterwegs war.

Somit musste man sich mit der Zeit des Sicherheitslaufes im 1. Durchgang zufrieden geben, insgesamt reichte das glücklicherweise immerhin noch für Platz 3 in der Gruppe N Gesamtwertung, das Lidauer Motorsport Team war im übrigen eines von nur zwei Teams, die bei allen 3 Läufen fehlerfrei blieben.

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